Einweihung der Trockenmauer Parkplatz Hauptstraße

„Trockenmauern leben von der Fuge, dienen der Natur als Nachtspeicherheizung, sind ökologisch sinnvoll und gestalterisch ansprechend. Stein auf Stein gesetzt, große wie kleine haben als „Gabione“ stützende Funktion. In den breiten Fugen wachsen gern typische Pflanzen wie Hauswurz, Dickblattgewächse, Steinkraut, Hungerblümchen und Mauerpfeffer“, so der Vorsitzende des Vereins für Naturschutz Rauenberg, Franz Sieber. Südorientierte Trockenmauern sind auch Lebensraum für Zauneidechsen und andere wärme liebende Tierarten, wie Wildbienen, Käfer und Schmetter-linge wie z.B. den Mauerfuchs, die sich gern an den sonnengeheizten Steinen wärmen.

Die neue Gabionen-Mauer kann auf dem Parkplatz, Hauptstraße 17-19 besichtigt werden. Sie besteht aus 10 Tonnen Buntsandstein (Abbruch-steine) und wurde von Herrn Dr. Hartmut Link ehrenamtlich in mehreren hundert Stunden Arbeit erstellt. Dr. Link hat, in Zusammenarbeit mit dem städtischen Bauhof und Kollegen vom Verein für Naturschutz, schon zahlreiche Trockenmauern und Gabionen im ganzen Stadtgebiet und in Rotenberg errichtet. Neben ihrer Funktion als schönes Gestaltungselement sind sie auch ein Beitrag für mehr Natur in der Stadt. Mit Pflanzen aus dem historischen Weinberg wurde die Mauer im Beisein von Bürgermeister Broghammer „angeimpft“. Der Bürgermeister stellte in seiner Dankesrede vor allem das anhaltende ehrenamtliche Engagement von Dr. Link für die Allgemeinheit heraus.
Die Stadt Rauenberg wird dem Verein für Naturschutz Rauenberg e.V. hierfür eine Spende überreichen.

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